Ein Käfig voller Narren – Das Kult-Musical kommt nach Eutin

Ein Käfig voller Narren
Das Kult-Musical kommt nach Eutin

„Ein Käfig voller Narren“ ist alles zugleich: überdreht, urkomisch und aberwitzig und dennoch voller berührender Nachdenklichkeit. Und eben dadurch alles andere als „nur“ eine Musikkomödie.

Worum geht es in diesem Bühnenstück?

Der Transvestiten-Nachtclub-Besitzer Georges und sein Lebensgefährte Albin sind völlig aus dem Häuschen: Aus seiner einzigen, lang zurückliegenden Beziehung mit einer Frau hat Georges einen Sohn, der bei ihm und Albin behütet aufgewachsen ist. Und dieser Sohn will ausgerechnet die Tochter eines erzkonservativen und homophoben Politikers heiraten. Auf diese Ankündigung hin fragt Albin: "Ein Mädchen? Wie grauenvoll!" Kurz entschlossen inszeniert Renato für den Besuch der Schwiegereltern in spe eine heile Hetero-Welt, indem er Albin hinter die Kulissen schieben und die Mutter seines Sohnes als Ehefrau präsentieren will. Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf…

"La cage aux folles" – komponiert von Erfolgskomponist Jerry Herman – ist und bleibt ein musikalisches Ereignis! Der Schöpfer von „Hello Dolly!“, der auch die Songtexte verfasste, war damit feder(boa)führend für das erste Broadway-Musical, das queere Themen auf die Bühne brachte. Das Stück gewann sechs Tony Awards und wurde allein am Broadway über 1700 Mal gespielt. Eine Legende voller Leicht- und Tiefgang, deren stolzer Selbstermächtigungs-Song „I am what I am“ u.a. von Shirley Bassey und Gloria Gaynor interpretiert wurde und bis heute eine der prominenstesten Coming-out and Going-public-Hymnen weltweit ist. Reine Spielfreude, von der ersten bis zur letzten Note. Und bis hin zum abgespreizten kleinen Finger…

Bewerten Sie uns nach der Veranstaltung gerne auf google.

Informationen

Musik + Gesangstexte: Jerry Herman
Buch: Harvey Fierstein

LA CAGE AUX FOLLES (Ein Käfig voller Narren) | Musik und Gesangstexte von JERRY HERMAN | Buch von HARVEY FIERSTEIN | Nach dem Theaterstück „La Cage aux Folles“ von JEAN POIRET | Deutsch von ERIKA GESELL und CHRISTIAN SEVERIN | Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin | www.felix-bloch-erben.de


Musikalische Leitung:
Christoph Bönecker
Inszenierung: Tobias Materna
Choreographie & Co-Regie: Vanni Viscusi

Kostümbild: Gisa Kuhn
Bühnenbild: Jörg Brombacher
Licht: Rolf Essers
Produktionsleitung: Anna-Luise Hoffmann
Dramaturgie: Matthias Gerschwitz

Orchester: Kammerphilharmonie Lübeck (KaPhiL!)

Besetzung

Albin / Zaza: Uwe Kröger
Georges: Livio Cecini
Jean-Michel: Julian Culemann
Jacob: Marc Chardon
Anne: Jasmin Eberl
Jacqueline: Yvonne Disqué
Francis: Robert Stumpf (+ Cagelle)
Tabarro / Jules: Mario Zuber
Monsieur Dindon: Mariano Skroce
Madame Dindon: Karin Westfal

Babette: Sofia Coretti
Dasha: Jessica Falceri
Phaedra: Arvid Johansson
Masha: Christine Lecke (DC)
Bobby: Verena Kollruss
Mercedez: Tobias Stemmer
Chantal: Laurent N´Diaye
Helga: Christian Rosprim
Clo-Clo: Francesco Riccardo Dall´Aglio
Hannah: Simon Lausberg

Foto: André Walther

Dauer: 1. Akt: 75 Min 1, 2. Akt: 60 Minuten
Pause nach dem 1. Akt: 30 Minuten

Rückschau
Ein Blick in die Vergangenheit

Seit der Gründung der Eutiner Festspiele zum 125. Todestag Carl Maria von Webers im Jahr 1951 haben in über 200 Aufführungen viele hundert Künstlerinnen und Künstler die Eutiner Festspiele zu einem Publikumsmagneten im kulturellen Leben Schleswig-Holsteins gemacht. Auch bekannte Solisten wie Julie Kaufmann, Gladys Kuchta, Kurt Moll, Nicolai Gedda, Hermann Prey, Franz Grundheber, Hanna Schwarz, Zoran Todorovich und René Kollo standen bereits in Eutin auf der Seebühne.

Blicken Sie zusammen mit uns zurück und hinter die Kulissen der Aufführungen der vergangenen Spielzeiten.

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