Anthony Pilavachi

Anthony Pilavachi
Regie

Ein Opernhaus kennt Anthony Pilavachi vermutlich besser als jedes andere: 20 seiner fast 100 Inszenierungen erfolgten bislang in Lübeck. Die Seebühne im knapp 40 Kilometer entfernten Eutin kennt er als Zuschauer. 2024 wird der international gefeierte Regisseur die Geschichte der Eutiner Festspiele mit einer Inszenierung des Klassikers Der Freischütz bereichern.

Anthony Pilavachi ist in Zypern geboren, in Frankreich aufgewachsen und irischer Staatsbürger. Er hat an der Guildhall School of Music and Drama in London studiert. Seit 1987 ist er vorwiegend an Opernhäusern in Deutschland tätig. Darüber hinaus hat er in vielen anderen europäischen Ländern sowie in Taiwan, USA und Südamerika gearbeitet.

Pilavachi hatte bereits während seines Studiums 1983 in Monte Carlo Pergolesis La Serva Padrone inszeniert und ein Stipendium der Foundation Princess Grace erhalten.

Von 1985 bis 1986 arbeitete er als persönlicher Regieassistent unterschiedlicher Regisseure, von 1986 bis 1992 als Spielleiter an der Oper Bonn und anschließend bis 1995 in gleicher Funktion an der Oper Köln.

Der Durchbruch der Karriere kam 1994 mit Benjamin Brittens Peter Grimes an der Kölner Oper. 2012 erhielt Anthony Pilavachi den ECHO-Klassik in der Kategorie Oper DVD des Jahres für die wichtigste, erfolgreichste und beste Ring-des-Nibelungen-Produktion der letzten Jahre, die er 2007 bis 2010 am Theater Lübeck zusammen mit Dirigent Roman Brogli-Sacher erarbeitete. 2018 gewann seine Produktion von Richard Strauss‘ Capriccio den Österreichischen Musiktheaterpreis für die Beste Opernproduktion.

Die Liste der rund 100 Stücke, die Pilavachi inszeniert hat, ist ebenso umfangreich wie die Orte, an denen er engagiert war und spannen einen weiten Bogen von der Klassik bis in die Moderne. Berlin (Deutsche Oper und Komische Oper), in Frankfurt, Dortmund, Nürnberg, Bremen, Oldenburg, Weimar, Augsburg, Meiningen, Chemnitz, an der Oper Leipzig, an der Houston Grand Opera, am Taipei National Theater in Taiwan, am Theater St. Gallen, am Stadttheater Bern, Landestheater Linz, Tiroler Landestheater Innsbruck, Grand Théâtre de Bordeaux, Icelandic Opera in Reykjavik, in Bergen (Norwegen), an der Göteborgsoperan in Schweden, Opera Bergen in Norwegen, an der Schlossoper Haldenstein bei Chur (Schweiz), an der Opera Bilbao, am Teatro Colon de Bogota, bei den Dresdner Musikfestspielen, den Händel Festspielen Halle und auf der Expo 2000 Hannover.  

Besonders häufig war er mit bislang 20 Inszenierungen in Lübeck tätig. Die jüngsten Arbeiten des vielbeschäftigten Regisseurs waren Wagners Lohengrin in Lübeck, Mendelsohns Elias im niedersächsischen Oldenburg, die Gounod-Oper Margarethe (Faust) in Krefeld. Im Oktober 2023 hatte seine Inszenierung von My fair Lady in Weimar Premiere. In diesem Jahr inszeniert er neben dem Freischütz die Donizetti-Oper Anna Boena in Ulm und Verdis Rigoletto in Leipzig.

Mehrmals wurde Pilavachi seit 1994 im Jahrbuch der Opernwelt in der Kategorie bester Regisseur erwähnt. 2002 inszenierte er die Welturaufführung der wiederentdeckten Oper Verdis Gustavo III an der Göteborgsoperan und 2004 die Deutsche Erstaufführung des gleichen Werkes in Darmstadt.

Im Mai 2015 brachte er die Welturaufführung von Gordon Gettys The Canterville Ghost nach Oscar Wilde auf die Bühne der Oper Leipzig. Ein Highlight am gleichen Ort war im Mai 2017 die herausragende und erfolgreiche deutsche Erstaufführung von Charles Gounods Der Rebell des Königs (Cinq-Mars), die erste szenische Aufführung seit 1887 weltweit.

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