: EUTINER SOMMERSPIELE
Informationen zur Spielzeit 1966
(09.07.1966 - 14.08.1966)Programm
Programm 1966
Im Jahr 1966 wurden folgende Inszenierungen präsentiert:
Der Freischütz
Carl Maria von Weber
Als echter Romantiker verkündete Weber sein ästhetisches Glaubensbekenntnis, ehe er sich tatsächlich an die praktische Ausführung machte.
Der Troubadour
Oper von Giuseppe Verdi
Eine Zigeunerin hatte angeblich einen der beiden Sühne des Grafen Luna in der Wiege behext. Sie wurde deshalb zum Feuertode verurteilt.
Don Giovanni
Das innere Gesetz des Kunstwerks
Leporello, Don Giovannis Diener, wartet vor dem Hause des Komturs auf seinen Herrn, der sich auf der Suche nach einem Liebesabenteuer bei Donna Anna, der Tochter des Komturs, eingeschlichen hat.
Fotogalerie
Die Fotogalerie zeigt 25 Bilder, die während der Spielzeit 1966 entstanden sind.
Zum Vergrößern der Fotos klicken Sie diese bitte an.
Das innere Gesetz des Kunstwerks
Die Frage: Woher kommt es, daß das Kunstwerk mit so wunderbarer Wirkung tief in unseren Lebenstag hineinstrahlt? läßt sich mit Vernunftgründen nicht völlig einleuchtend beantworten. Gelingt es uns jedoch, eine klare Vorstellung vom inneren Gesetz künstlerischer Schöpfung und ein zuverlässiges Empfinden für dessen reine Erfüllung zu gewinnen, so verhilft uns das nicht nur zu einer fast untrüglichen Unterscheidung zwischen Kunstwerk und Machwerk, sondern auch zu einer höheren Empfänglichkeit für die Wirkungen eines Kunsterlebnisses. Kunstverständnis hat nichts, gar nichts mit größerer oder geringerer Kenntnis von Werken der Literatur, der Musik, der bildenden Kunst zu tun, nichts mit Umfang und Grad der Bildung. Hier kommt es ganz allein auf das innere Offensein an. Es kann einer Hunderte von Konzerten gehört, Hunderte von Theateraufführungen gesehen haben, ohne auch nur ein einziges Mal innerlich angerührt worden zu sein. Und es kann einer in einer offenen Stunde von einem Kinderlied, einer Volksweise, einem schlichten Gedicht, einer kleinen Klangfigur von Mozart oder beim Anschauen einer zarten Tierplastik von Renee Sintenis so gepackt werden, daß seine Seele plötzlich unendlich geweitet wird, daß sich ihm ungeahnte Einsichten in große Zusammenhänge ergeben, daß sein Leben sich von nun an in einer anderen Richtung bewegt. Zu diesem Offensein gehört lediglich, daß die Ursprünglichkeit und Empfänglichkeit der Seele im Kern bewahrt ist. Um denjenigen, der sie verspielt, verhärtet, unter Materie und materiellen Interessen erstickt hat, steht es freilich schlimm. „Trau keinem Mann“, sagt Shakespeare, „der nicht Musik hat in sich selbst!“ Wer immer in diesem Sinne Musik hat in sich selbst, dem wird leicht eingehen, was wir unter dem inneren Gesetz des Kunstwerks verstehen.
Wir sprechen nicht vom Gesetz schlechthin, nicht von der Form und den Wirkungsmitteln des Kunstwerks. Das Kunstwerk richtet sich nicht nach einem bestimmten Gesetz, das vor ihm und unabhängig von ihm da ist und das von außen an es herangetragen wird. Es läßt sich nicht an abstrakten Gesetzen messen. Es wird nicht in eine von vornherein gegebene Form gegossen. Der Künstler hat nicht Mittel an der Hand, die er mit Überlegung und Berechnung so oder so handhabt, um die feinsten Reize oder die stärksten Wirkungen zu erzielen. Was auf solche Weise zustandekommt, ist niemals ein Kunstwerk im vollgültigen Sinne des Wortes.
Das Entstehen eines Kunstwerks ist ein Wachstumsvorgang. Es entfaltet sich gleich einem Lebewesen aus einem befruchteten Keim, einer Eingebung. Es bildet sich von innen her seine eigene, ihm ganz und gar gemäße Form. Bei jedem Kunstwerk kann man, wie es Otto zur Linde für das Gedicht betont, von einer übereinstimmenden „Eigenbewegung der Vorstellungen und des Rhythmus“ sprechen. Das heißt nun nicht etwa, daß der Künstler bloß auf die Gnade der Eingebung zu warten hat und diese Eingebung dann sozusagen ohne eigenes Zutun zum Kunstwerk sich entwickeln läßt. Es genügt auch nicht, daß er in der Stunde der Eingebung nur in strenger Sammlung auf die Stimme seines Innern lauscht und ihr in einer Art Trancezustand den sich von selbst einstellenden Ausdruck gibt. Daß auf diese Weise das Kunstwerk geschaffen werde, ist eine weitverbreitete, aber irrige Vorstellung. Nein, jeder Künstler, der schaffende wie der nachschaffende – und das ist ja der, der das Kunstwerk immer wieder zu seiner ursprünglichen Gestalt läutert und verlebendigt –, jeder Künstler ist ein harter Arbeiter. „Genie ist Fleiß“, sagt mit Recht Goethe. Unablässiges Bemühen gilt der Formung. Der Künstler muß in diesem Sinne durchaus sein Handwerk beherrschen. Allerdings hat er – und das zu erkennen ist für das tiefere Verständnis der Kunst von entscheidender Wichtigkeit – nicht eine bestimmte, leere Kunstform gleich einer Hülse vor sich, der er nun den ihm eingegebenen Stoff, das Erlebnis, die Vorstellung einpaßte.
Das, wonach der Künstler sich bei seiner äußerst gesammelten, hingebend mühsam formenden Arbeit richtet, ist etwas anderes, ist eben das innere Gesetz des Kunstwerks, ist das, was jedem einzelnen Kunstwerk von innen her als Maß und Ziel der ihm bestimmten Vollendung gesetzt ist. Ein von außen herangetragenes Maß würde vom Wesentlichen ablenken und zu einem gehaltarmen, künstlichen Formalismus verführen; um so strenger – natürlich streng – ist die Forderung des inneren Maßes.
Jede Kunstgattung hat ihr inneres Gesetz, welches das einzelne Kunstwerk individuell erfüllen muß. Wir wissen, daß die äußeren Formen, etwa des Dramas, des Epos, der Sonate, des Lieds, des Bildnisses, der Plastik, des Kirchenbaus usw., im Laufe der Zeiten sich gewandelt haben und sich wandeln müssen, wenn sie nicht zu formalistischen Prinzipien erstarren sollen. Aber das innere Gesetz jeder dieser Kunstgattungen bleibt bestehen. Die Möglichkeiten, es sinnvoll und gültig zu erfüllen, werden immer hundert- und tausendfältig sein.
Wer aber gegen das innere Gesetz, gegen die Wesenseigentümlichkeit, gegen die spannweiten Gestaltungsmöglichkeiten, gegen die im Grunde religiöse Gebundenheit einer so verstandenen Kunstform verstößt, wer das innere Gesetz willkürlich auflöst, verletzt die Weihe der Kunst und wird niemals ein zeitüberdauerndes Kunstwerk schaffen.
Eines der schönsten Worte darüber stammt von Friedrich Hölderlin. Er sagt: „Das ist ewige Heiterkeit, ist Gottesfreude, daß man alles Einzelne in die Stelle des Ganzen (des Kunstwerks) setzt, wohin es gehört; deswegen ohne inneres Gesetz, ohne ein durch und durch organisiertes Gefühl keine Vortrefflichkeit, kein Leben.“ Jedes Kunstwerk, das sein inneres Gesetz in dieser Art ganz erfüllt, ist ein im hohen Sinne wirkendes Stück Leben, ist ein das ganze Sein des Menschen ergreifendes Sinnbild für eine ewige Lebenswahrheit. Der Künstler, der es aus den von göttlichen Kräften durchwobenen, durchbildeten und durchklungenen Tiefen der allmenschlichen Seele schöpft, hebt es in reiner Vollendung in die sinnfällige Wirklichkeit, wenn er dem inneren Gesetz entsprechend an ihm baut und formt. Es ist kein willkürlicher, es ist ein unwillkürlicher Fleiß, der ihn nach der Erfüllung des inneren Gesetzes trachten läßt, es ist jene ewige Heiterkeit, jene Gottesfreude, von der Hölderlin spricht und die es bewirkt, daß sein Schaffen sich in einer erhöhten Atmosphäre vollzieht. Dieser erhöhten Atmosphäre werden aber auch alle diejenigen teilhaftig, in denen das Kunstwerk in getreuer Wiedergabe, in seiner reinen Gestalt aufersteht und denen es folgendes sagen möchte:
Auch der Mensch hat sein inneres Gesetz, nach dem sich seine Entfaltung und Reifung vollziehen sollte. Auch der Mensch wird vom Wesentlichen abgelenkt, wird zu einem Leben nach äußeren, starren Maßstäben verführt, wenn er sich nach einer von außen an ihn herangetragenen Form richtet. Die Arbeit des Menschen an sich selbst, der Fleiß beim Aufbau seiner Persönlichkeit, das Bemühen, alles Einzelne des familiären, beruflichen und mitmenschlichen Lebens in die Stelle des Ganzen zu setzen, wohin es gehört, wird nur dann fruchtbar sein, wenn er dabei das dem Menschen ursprünglich gegebene innere Gesetz rein erfüllt. Nur dann wird auch für ihn gelten, was Karoline Schlegel im März 1801 vom Kunstwerk sagte:
„Nichts existiert so wahrhaftig als ein Kunstwerk. Wenn die Welt einmal aufbrennt wie ein Papierschnitzel, so werden die Kunstwerke die letzten lebenden Funken sein, die in das Haus Gottes gehn – dann erst kommt Finsternis.“
Christian Jessen, Eutin
Die letzte Besprechung vor der Premieere – Kurt Brinck, Erwin Jamrosy
In unserer Zeit, die von der Technik entscheidend bestimmt wird, wachsen dem Theater ganz besondere, schwierige und hohe Aufgaben zu. Es hat wenig Sinn, darüber zu diskutieren, ob im Radio oder Fernsehen eine Einrichtung oder gar eine Konkurrenz für das Theater zu sehen ist. Noch immer sind genügend Menschen vorhanden, denen die persönliche Übermittlung eines Kunstwerkes – gleichgültig welcher Art – die tiefsten Eindrücke vermittelt. Es gilt nur, diese Menschen zu aktivieren, sie durch gediegene Aufführungen zu überzeugen und damit ihre lebendige und bewusste Anteilnahme zu erwirken. Das Leben schenkt uns von sich aus nur wenige festliche Stunden.
Wir müssen sie nicht nur aufgeschlossenen Sinnes erwarten, wir müssen vielmehr ihnen entgegengehen und sie in den Plan unseres Lebens selbst mit einbeziehen. Das Theater hat bei der Schaffung solcher Stunden die Möglichkeit, wesentlich mitzuhelfen. Es ist wie ein stillstehendes Instrument, dessen Saiten der Besucher nach seinem Belieben erklingen lassen kann.
Die Ausdruckskunst der Bühne ergreift den Zuschauer. Sie steigert aber noch über die schöpferische Minute hinaus die Kraft der Phantasie und vermittelt ihm im festlichen Rahmen echte Erfahrenswerte. Grundvoraussetzung für ein reines und wirkliches Theatererlebnis ist aber die innere Anteilnahme des Zuschauers an der Entwicklung eines Bühnenvorganges, die durch Verständlichkeit, Glaubwürdigkeit und unbedingte Wahrhaftigkeit der Darstellung erreicht wird.
So sieht auch die Oper im Schlosspark ihr vornehmstes Gebot darin, ihren Freunden durch die Darbietung eines den natürlichen Gegebenheiten entsprechenden Spielplans und durch eine gute Ensemblekunst sich auszeichnende Aufführungen auch in der Sommerzeit Unterhaltung und Erbauung zu bieten.
Wir hoffen, dass uns das auch in diesem Jahr gelingen wird.
Kurt Brinck
Die Voraussetzungen dafür waren gegeben: Eutin ist in Schleswig-Holstein wahrscheinlich der einzige Ort, dem dank seiner landschaftlich begünstigten Lage und seiner kulturellen Tradition (nicht ganz zu Unrecht gewann es um 1800 den Beinamen „Weimar des Nordens") Festspiele dieser Art wirklich anstehen. Die Naturbühne, die sich für den „Freischütz" anbot, ist auf einem natürlich ansteigenden Halbrund angelegt, umgeben von Buschwerk und überwölbt von den Kronen der alten Bäume des Schloßparks.
Durch Einbeziehung der Landschaft wird hier die innere Wahrheit romantischer — oder der Romantik nahestehender - Musik und das menschlich Bewegende der Handlung und farbigen Bildhaftigkeit durch alle Floskeln des Opernhaften hindurch zum Erlebnis. Es bedarf nur sparsam andeutender Dekorationen, um der Szenerie im Dämmern oder unter dem nächtlichen Sternenhimmel durch die Magie konzentrischer Beleuchtung einen einzigartigen Stimmungsgehalt zu geben. Beim Zuweg und in den Pausen genießen die Besucher den Blick auf den Großen Eutiner See mit seinen Inseln und anmutig gehügelten Ufern.
EUTINER SOMMERSPIELE
Vor rund 200 Jahren gab es in dem damals noch nach Versailler Vorbild angelegten Schloßgarten von Eutin, der Residenz der Fürstbischöfe von Lübeck (der späteren Herzöge und Großherzöge von Oldenburg), schon einmal ein Heckentheater.
Mit den sommerlichen Opernspielen im Freien wurde also vor 15 Jahren eine Tradition erneuert, und Erbgroßherzog Nikolaus von Oldenburg stellte dafür mit großzügigem Verständnis den Schloßpark zur Verfügung, der gegen Ende des 18. Jahrhunderts zu einem Englischen Garten umgestaltet wurde.
Der Schöpfer und jetzige Intendant der „Eutiner Sommer-spiele", Kurt Brinck, zu einer sinnvollen Feier des 125. Todestages von Carl Maria von Weber im Juni 1951 angeregt, kam auf den glücklichen Gedanken, den „Freischütz" in Verbindung mit der Landschaft Gestalt und Klang werden zu lassen, in der sein Schöpfer geboren wurde und an der er gehangen hat.
Die Voraussetzungen dafür waren gegeben: Eutin ist in Schleswig-Holstein wahrscheinlich der einzige Ort, dem dank seiner landschaftlich begünstigten Lage und seiner kulturellen Tradition (nicht ganz zu Unrecht gewann es um 1800 den Beinamen „Weimar des Nordens") Festspiele dieser Art wirklich anstehen. Die Naturbühne, die sich für den „Freischütz" anbot, ist auf einem natürlich ansteigenden Halbrund angelegt, umgeben von Buschwerk und überwölbt von den Kronen der alten Bäume des Schloßparks.
Durch Einbeziehung der Landschaft wird hier die innere Wahrheit romantischer — oder der Romantik nahestehender - Musik und das menschlich Bewegende der Handlung und farbigen Bildhaftigkeit durch alle Floskeln des Opernhaften hindurch zum Erlebnis. Es bedarf nur sparsam andeutender Dekorationen, um der Szenerie im Dämmern oder unter dem nächtlichen Sternenhimmel durch die Magie konzentrischer Beleuchtung einen einzigartigen Stimmungsgehalt zu geben. Beim Zuweg und in den Pausen genießen die Besucher den Blick auf den Großen Eutiner See mit seinen Inseln und anmutig gehügelten Ufern.
Giuseppe Verdi – Aus einem Brief an den Grafen Arrivabene vom 16. Juli 1875
Die Kunst geht nicht unter Die Kunst gehört allen Völkern, daran glaubt niemand mehr als ich. Aber sie wird von einzelnen Menschen ausgeübt, und da die Deutschen andere Kunst= mittel haben als wir, ist ihre von der unsern auch innerlich unterschieden. Wir können nicht komponieren wie die Deutschen, oder sollten das doch nicht so tun, die Deutschen nicht so wie wir. Die Deutschen mögen sich unser Kunstgut zu eigen machen, wie das zu ihrer Zeit Haydn und Mozart taten, die aber doch mehr symphonische Musiker geblieben sind. Auch daß Rossini einiges Formale von Mozart nahm, ist richtig - er bleibt doch immer Melodiker.
Wenn man aber aus Mode, Neuerungssucht, vorgeblicher Wissenschaftlichkeit auf das Eigene in unserer Kunst Verzicht leistet und unseren Instinkt verleugnet, die freie natürliche Sicherheit unseres Schaffens, unser Fühlen, unser goldenes Licht - so ist das sinnlos und dumm. Der Dilettantismus, immer und in allen Künsten fatal, verrennt sich aus Sucht nach Neuem, aus Mode in das Vage, in das Seltsame, erheuchelt Enthusiasmen und geht zuletzt auf die Langeweile einer fremden Musik ein, die er klassisch nennt, „hohe" Musik heißt. Warum klassisch, warum „hohe" Musik? ... Wer weiß das. Und der Journalismus (die andere Geißel unserer Tage) rühmt diese Musik, um Sensation zu erregen, glauben zu machen, er verstünde, was andere nicht oder nicht ganz verstehen. Die Menge ist unsicher, unentschieden, schweigt und läuft hinter all dem her.
Ich könnte Dir nicht sagen, was man tun soll, um aus dieser Krise der Musik einen Ausweg zu finden. Der eine möchte Melodiker sein wie Bellini, der andere Harmoniker wie Meyerbeer; ich möchte weder das eine noch das andere, und wenn es nach mir ginge, dürfte ein junger Mensch, der zu komponieren beginnt, nie daran denken, Melodiker, Harmoniker, Realist, Idealist, Zukunftsmusiker zu sein oder was sonst der Teufel an pedantischen Formeln erfunden hat. Melodie und Harmonie dürfen in der Hand des Künstlers nur Mittel sein, um Musik zustande zu bringen - und wenn einmal der Tag kommt, an dem man nicht mehr von Melodie und Harmonie, von deutscher und italienischer Schule, von
Vergangenheit und Zukunft der Musik spricht, dann wird wohl das Reich der Kunst erst beginnen. Ein anderes Übel dieser Zeit ist, daß alle Werke der jungen Leute von der Angst herkommen. Niemand schreibt, wie es ihm ums Herz ist, sondern wenn diese Jugend ans Schreiben geht, hat sie nur den einen Gedanken, daß man ja beim Publikum nicht Anstoß errege und sich bei den Kritikern Liebkind mache! Du sagst mir, daß ich meine Erfolge der Vereinigung beider Schulen zu danken habe. Ich habe nie an etwas Derartiges gedacht. .. Sei unbesorgt, mein guter Arrivabene, die Kunst geht nicht unter! Verlaß Dich darauf: auch die neue hat schon etwas geleistet!
Giuseppe Verdi
Aus einem Brief an den Grafen Arrivabene vom 16. Juli 1875
Hinweis zum historischen Kontext:
Die historischen Texte und Abbildungen dieser Rückschau (bis in die 1950er Jahre) stammen aus den jeweiligen Programmheften und Fotosammlungen und spiegeln ihre Zeit. Sie könnten Begriffe und Darstellungen enthalten, die heute als diskriminierend oder unangemessen gelten. Die Eutiner Festspiele distanzieren sich daher ausdrücklich von solchen Inhalten. Auch die Erwähnung teils umstrittener Persönlichkeiten erfolgt ausschließlich im historischen Zusammenhang. Der digitale Rückblick soll Geschichte transparent machen und zur kritischen Auseinandersetzung mit Sprache, Haltung und Zeitgeschehen anregen. Wo erforderlich, ergänzen wir erläuternde Hinweise. Hinweise auf sachliche Fehler oder notwendige Kontexte nehmen wir gerne unter info@eutiner-festspiele.de entgegen.
Impressum
Herausgeber:
seit 2022: Eutiner Festspiele gGmbH
2010-2019: Neue Eutiner Festspiele gGmbH
2000-2010: Eutiner Festspiele gGmbH
1951-1999: Eutiner Sommerspiele GmbH
Alle Gesellschaften sind in die Eutiner Festspiele gGmbH überführt.
Archiverstellung:
Hans-Peter Förster, 23714 Bad Malente
Christian Becker, Eutiner Festspiele
Dank an das Stadtarchiv Eutin, Herrn Jakob Paul Sperrle und an die Eutiner Landesbibliothek, Frau Dr. Betty Brux-Pinkwart.
Vielen Dank allen Freundinnen und Freunden der Festspiele für Materialien und Leihgaben zur Vervollständigung der Übersicht.
Ansprechpartner für Ergänzungen und Rückfragen:
Christian Becker, Marketing
Eutiner Festspiele, Juni 2025