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La Traviata – Oper in zwei Akten von Giuseppe Verdi

La Traviata
Oper in zwei Akten von Giuseppe Verdi

DIE HANDLUNG

Die Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi erzählt eine zutiefst menschliche Geschichte von Liebe, gesellschaftlicher Moral und persönlichem Opfer. Grundlage ist der Roman Die Kameliendame von Alexandre Dumas fils.

Erster Akt

Paris im 19. Jahrhundert:
Im Salon der gefeierten Kurtisane Violetta Valéry versammelt sich die elegante Gesellschaft zu einem rauschenden Fest. Violetta ist jung, schön und umschwärmt – doch ihr Lebensstil ist von Oberflächlichkeit und innerer Leere geprägt. Unter den Gästen befindet sich Alfredo Germont, ein junger Mann aus gutbürgerlichem Hause, der Violetta seit Langem heimlich verehrt.

Während der Feier gesteht Alfredo ihr seine aufrichtige Liebe. Er unterscheidet sich von den übrigen Verehrern: Seine Gefühle wirken ehrlich und tief. Violetta, die an eine ernsthafte Bindung kaum glaubt und ihre Unabhängigkeit schätzt, reagiert zunächst skeptisch. Dennoch berührt sie Alfredos Hingabe. Zum ersten Mal stellt sie sich die Frage, ob ein anderes Leben möglich wäre – eines, das nicht von Luxus und Vergnügen, sondern von Liebe geprägt ist.

Am Ende des Abends bleibt Violetta allein zurück. Zwischen Sehnsucht und Zweifel schwankend, beschließt sie, sich auf das Wagnis einzulassen.

Zweiter Akt

Einige Monate später lebt Violetta gemeinsam mit Alfredo zurückgezogen auf dem Land. Sie hat ihr früheres Leben aufgegeben und empfindet echtes Glück. Doch dieses Glück ist fragil: Um das gemeinsame Leben zu finanzieren, verkauft sie heimlich ihren Besitz.

Als Alfredo davon erfährt, reist er nach Paris, um Geld zu beschaffen. Während seiner Abwesenheit erscheint sein Vater, Giorgio Germont, bei Violetta. Er bittet sie eindringlich, die Beziehung zu seinem Sohn zu beenden. Die Verbindung mit einer ehemaligen Kurtisane gefährde den Ruf der Familie und vor allem die Heirat von Alfredos Schwester.

Violetta ist zutiefst getroffen. Sie erkennt, dass ihre Vergangenheit sie einholt und ihre Liebe gesellschaftlich nicht akzeptiert wird. Schweren Herzens entscheidet sie sich zum Verzicht. Ohne Alfredo die wahren Gründe zu nennen, verlässt sie ihn und kehrt nach Paris zurück.

Alfredo ist verzweifelt und glaubt sich verraten. Auf einem Ball trifft er Violetta wieder – an der Seite eines anderen Mannes. Von Schmerz und Eifersucht getrieben, demütigt er sie öffentlich, indem er ihr Geld vor die Füße wirft, als habe er sie für ihre Liebe bezahlt. Die Anwesenden sind schockiert. Giorgio Germont erscheint und tadelt seinen Sohn für dessen grausames Verhalten.

Dritter Akt

Violetta ist schwer krank; ihre Tuberkulose hat sie gezeichnet. Verarmt und von vielen ehemaligen Freunden verlassen, lebt sie zurückgezogen in Paris. Ein Brief von Giorgio Germont erreicht sie: Er berichtet, dass Alfredo die Wahrheit erfahren habe und reumütig zu ihr zurückkehren wolle.

Alfredo eilt zu Violetta, bittet um Verzeihung und träumt von einem gemeinsamen Neubeginn fernab von Paris. Für einen kurzen Moment scheint Hoffnung aufzuleuchten. Doch Violetta weiß, dass ihre Kräfte schwinden. Die Krankheit ist unaufhaltsam fortgeschritten.

Umgeben von wenigen Getreuen stirbt sie schließlich in Alfredos Armen – versöhnt, aber zu spät gerettet.

La Traviata ist ein bewegendes Porträt einer Frau, die in einer von Moral und Konventionen bestimmten Gesellschaft keinen Platz findet. Die Oper stellt nicht nur die Macht der Liebe, sondern auch die Härte gesellschaftlicher Urteile in den Mittelpunkt – und berührt bis heute durch ihre emotionale Unmittelbarkeit.

DIE PROTAGONISTEN

Violetta Valéry
Luxuskurtisane, Mittelpunkt der demi-monde und e ine der
begehrtesten Frauen von Paris. Sie verdrängt, dass sie todkrank
ist und kostet das Leben in vollen Zügen aus – auch wenn
es sie tief in ihrem Inneren langweilt. Sie glaubt nicht daran,
jemals die wahre Liebe zu finden – bis sie Alfredo kennenlernt

Flora Bervoix
Wohlhabende Kurtisane mit langjähriger Erfahrung und besten
Beziehungen, mit Violetta befreundet. Ist aus der Halbwelt
nicht wegzudenken, kennt tout Paris.

Annina
Kurtisane im Ruhestand, könnte einst Violetta angelernt haben.
Heute enge Vertraute und loyale Dienerin, die mit Violetta
durch dick und dünn geht – bis zum Schluss.

Alfredo Germont
Sohn aus gutem Hause, trotzdem ohne ausreichende Eigenmittel.
Naiver Romantiker, aufbrausend und leicht beeinflussbar.
Verliebt sich unsterblich in Violetta, hat es aber nie
gelernt, Verantwortung zu übernehmen und sich wirklich
von seinem dominanten Vater zu lösen.

Giorgio Germont
Alfredos Vater, arriviert, wohlhabend und bourgeois, mit
festen Moralvorstellungen. Konvention, Pfichtgefühl und
Familienehre sind ihm wichtiger als Gefühle, speziell Liebe.

Vicomte Gastone
Junger und steinreicher Bonvivant, frivoler Partylöwe, führt
Alfredo in Violettas Haus ein und will mit seinem Geld überall
mitmischen.

Barone Douphol
Mitglied des alten Adels: reich, eitel und arrogant. Glaubt, dass
Alles und Jeder käuflich ist und macht keinen Hehl daraus.
Reagiert extrem schnell beleidigt, misstrausich und besitzergreifend.

Marchese d’Obigny
Gastones bester Freund, Schürzenjäger und Sunnyboy, Floras
Freund.

Dottore Grenvil
Privatarzt der demi-monde mit einschlägiger Vergangenheit.
Gibt sich gerne verantwortungsvoll und loyal, bleibt aber ein
hilfloser Opportunist. Auf seinen Beruf verwendet er nicht
unbedingt allzu viel Sorgfalt.

 

68 JAHRE LIEBE ZUR MUSIK

Von Klassik bis Moderne – ein Blick auf die Kapitel einer wechselhaften Geschichte, die ein besonderer Glücksfall für die klassische Musik in Deutschlands Norden ist.

Wie heißt es so schön? „Holsatia non cantat – Holstein singt nicht“. Das holsteinische Eutin hat das nicht gewusst und einfach mit dem Gesang begonnen. Mit enormem Erfolg: Die Eutiner Festspiele gelten heute als die romantischsten Musikfestspiele des Landes. Der einmalige Zusammenklang von Natur und Kultur mit dem Programm aus Oper, Operette und Musical auf einer der schönsten Naturbühnen Norddeutschlands verzaubert
Musikliebhaber aus aller Welt. Die Tribüne im Schlossgarten, direkt am Großen Eutiner See, kommt trotz ihrer rund 1.900 Sitzplätze ganz ohne akustische Verstärkung aus und bereitet so musikalischen Genuss höchsten Ranges – auf allen Rängen. Werfen Sie mit uns einen kleinen Blick hinter die Kulissen dieser faszinierenden Festspiele.

Himmlisches Debüt: Der Freischütz unter freiem Himmel
Das Debüt der Eutiner Festspiele ist legendär: Zur Feier des 125. Todestages Carl Maria v. Webers gab Eutin den Freischütz  am 16. Juni 1951 erstmals unter freiem Himmel. Der verwunschene Schlossgarten und der Große Eutiner See wurden zur natürlichen Bühne und Kulisse, die Aufführung wurde frenetisch gefeiert – die Eutiner Freilichtoper war geboren. Bis Ende Juli waren sieben Wochenenden ausverkauft, 15.000 Zuschauende und ungetrübtes Sommerwetter waren dabei. „Ein Wunder!“, staunte im Nachhinein Erwin Jamrosy, der musikalische Leiter und Mitbegründer dieses Opern-Phänomens. Der erprobte Freischütz-Dirigent Ulrich Windfuhr fasste die Magie der Atmosphäre in Worte: „Wenn es dämmert, kräht, die Bäume rauschen, der Mond aufzieht, man den See im Rücken spürt, dann wird das Publikum richtig eingesogen von der Musik, wie es keine 3D-Animation und kein Regisseur in Szene setzen kann.“

Eutin dankt: Hommage an Weber
Eine kleine Stadt in Holstein wagt die große Oper: Der Stolz auf den großen Sohn der Stadt machte es möglich. Carl Maria von Weber – 1786 in Eutin geboren – kehrte 1820 als junger, erfolgreicher Komponist, Pianist und Dirigent nur kurz in seine Geburtsstadt zurück; die Verbundenheit mit seiner Heimatstadt blieb jedoch lebenslang bestehen. Zu Lebzeiten wie nach seinem frühen Tod 1826 feierte Eutin seinen Lieblingsspross: mit Chortreffen, dem Denkmal im Weber-Hain sowie jährlichen Weber-Feierlichkeiten. Schon damals übrigens wurden diese prachtvollen Andenken nur dank engagierter Bürger, Mäzene und Spendenaktionen möglich.

Das Schlossgarten: Komposition aus Natur und Kultur
Er empfängt Besucherinnen und Besucher voll natürlicher Festlichkeit: der Eutiner Schlossgarten. Mit der Ouvertüre seiner stimmungsvollen Lindenallee über das Duett frischer Wasserläufe und Brücken bis zum Ensemble aus Tempeln und Pavillons ist der Englische Landschaftsgarten ein Arkadien für die Sinne. Der Kinderberg mit weitem Wasserblick gilt als ideale Naturbühne; die Akustik auf der halbrunden Tribüne ist unerhört: Bei entsprechender Witterung ist jeder noch so leise gesungene Ton bis zum äußersten Platz präzise hörbar. Wie eine Schallwand wirkt die mächtige Baumkulisse des Schlossgartens – von hinten werden Stimmen und Töne von der freien Seefläche reflektiert. Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog äußerte bewegt: „Nirgendwo erlebt man Oper intimer“, und der ehemalige Bundespräsident
Horst Köhler schwärmte: „Wir waren überwältigt von der gelungenen Aufführung und dem schönen Abend am See. Für uns war es ein Höhepunkt unserer Tage in Schleswig-Holstein.“

Spiel der Zeit: Eutiner Opernbühne im Wandel
Zum Auftakt der Festspiele 1951 war die Bürgerbeteiligung
riesig: Hunderte Eutiner meldeten sich als Chorsänger, Kostümschneider und Kulissenbauer zu Webers Ehren. Das Geschick der Spiele wurde – nicht anders als auf dem Grünen Hügel – entscheidend von den Intendanten geprägt. Von 1951 bis 2004
waren das nur vier Männer, von 2005 bis 2010 gleich drei, aber über alle Wechsel hinweg gab es eine Konstante: Webers Freischütz stand nahezu ununterbrochen auf dem Spielplan, daneben avancierten Mozarts Zauberflöte, Lortzings Zar und Zimmermann sowie Operetten wie Der Zigeunerbaron und Der Vogelhändler zu Stammwerken. Die Auswahl der Künstler war erlesen: Weltstars wie Julie Kaufmann, Gladys Kuchta, Hermann Prey, René Kollo oder Zoran Todorovich wurden von begeisterten Zuschauern umjubelt. Seit November 2011 hat erstmals eine Frau die
Intendanz inne: Dominique Caron. Als erste weibliche Stimme im Intendanten-Chor setzt sie die Tradition populärer Musikaufführungen im Schlossgarten fort – mit Opern wie Nabucco, Carmen, Die Zauberflöte oder dem Musical Anatevka. Carons Credo: Sie macht sich stark für ein Team auf und hinter der Bühne und eine harmonische Zusammenarbeit. Und
dafür, dass Eutin auch weiterhin auf der aktuellen Weltkarte der Oper von sich hören lässt.

Das Wunder: Renaissance der Festspiele  
Im Schicksalsjahr 2010 hatte der Intendant der Hamburger Symphoniker, Daniel Kühnel, die Gesamtleitung in der Opernscheune inne, als im Frühsommer Josef Hussek als Geschäftsführer startete. Die von ihm vorgefundenen Finanzlöcher brachten die Festspiele zu Fall: Mitte Oktober meldete Hussek Insolvenz an. Doch auf das Wunder ist Verlass bei den Eutiner Festspielen: Zur Weihnachtszeit 2010 erhielt Eutin aus seiner amerikanischen Partnerstadt Lawrence, wo die Universität Kansas eine Musikhochschule fördert, für den Sommer 2011 eine komplette Inszenierung der Märchenoper Hänsel und Gretel geschenkt. Damit war – neben der Zusage weiterer öffentlicher Zuschüsse – der Grundstock für die Neuen Eutiner Festspiele gelegt. Sie packten 2011 als gemeinnützige GmbH unter der Regie der Wirtschaftsvereinigung Eutin (WVE) den Neustart an: mit ermutigendem Erfolg. Wie schon bei der Gründung 1951 sorgte bürgerschaftliches Engagement mit hohem persönlichen Einsatz für das Aufleben und den freien Atem weiterer Opernaufführungen in Eutin.  

Exzellenz trifft Engagement: Enjoy Eutin!
Die Neuen Eutiner Festspiele werden weiterhin begeistern und entflammen durch das gelungene Zusammenspiel aller Kräfte: künstlerische Exzellenz, Leidenschaft und profundes Wirtschaften, zusammen mit jeder Menge freiwilligem Engagement. Es wird jede Saison ein neues Wunder sein, wenn von Mitte Juni bis Ende August bis zu 300 Menschen auf und hinter der Bühne arbeiten; oft unter Termindruck, hadernd mit Lampenfieber, improvisierend, lachend, schimpfend, Wind und Regen trotzend – und strahlend, wenn der Beifall des Publikums sie begeistert umtost. Und es wird ein Fest werden, wenn alle Akteure gemeinsam diese faszinierenden Festspiele jetzt und in Zukunft jeden Sommer wieder zum Fliegen bringen.

 

Informationen

Musikalische Leitung: Leo Siberski
Inszenierung: Dominique Caron
Bühnenbild: nach Entwürfen von Ursula Wandaress
Kostümbild: Martina Feldmann
Lichtdesign: Silvio Schneider
Choreographie: Olaf Reinecke
Chorleitung: Romely Pfund
Korrepetition: Francesco de Santis
Regieassistenz: Björn Reinke
Inspizienz: Peter Priegann

Weitere Mitwirkende

Technische Leitung: Rainer Stute Technische Beratung: Arend Knoop Bühnenmeister: Silvio Schneider Beleuchtungsmeister: Silvio Schneider / Ismael Schott Beleuchtung: Marvin Stahnke / Marcel Nimke / Christopher Riches Tonmeister: Christian Klingenberg Requisite: Hans W. Schmidt Bühnenmaler: Alp Arslan Tokat / Michael Baltzer / Frank Schmidt / Natalia Vottariello / Petra Schoenewald Bühnen- und Kulissenbau: Ole Kwiatkowski / Thomas Andersen / Tadek Pawelczak / Dietrich Witt / Jakob Brunken Leiterin Kostümabteilung: Martina Feldmann Schneiderei: Hildegard Baaske / Helena Belz / Tatjana Kleinmann / Kira Neller / Angelika Wallbrecht / Constanze Brunion Ankleider/-in: Eveline Flessau / Edgar Girolla Chefmaskenbildnerin: Marlene Girolla-Krause Maske: Gabriela Kunte / Merle Bracker / Susanne Koeck / Dörte Maas

Orchester KaPhiL!

Die Kammerphilharmonie Lübeck ist seit 2016 das Hausorchester der Eutiner Festspiele. Sie wurde von freischaffenden Musikern aus Norddeutschland gegründet mit dem Ziel, klassische Musik auf innovativen Wegen in unsere Zeit zu transportieren. Ihr Leitbild sind neue Klangräume in jeglicher Hinsicht. Neben der klassischen Musik von Bach bis Berio werden auch aktuelle Kompositionen, Soundtracks sowie Jazz, Pop, Rockwerke von verschiedenen Besetzungen realisiert und miteinander verknüpft. Die ständige Bereitschaft, alte Konzertformate mit Offenheit und Neugierde zu erweitern, ohne dabei den Respekt vor bewährten Traditionen zu verlieren, ist eine elementare Grundhaltung der Musiker. Sie bestimmen ebenso eigenverantwortlich mit über die Organisation, Probenkultur und Repertoireauswahl. Niemand aus dem Orchester soll seinen Part wie ein musikalischer Roboter abliefern müssen, sondern jedes Mitglied sich mit dem Ergebnis der gemeinsamen Klangarbeit identifizieren können. Das ist das erklärte Ziel, das der Schlagzeuger Andy Limpio und der Posaunist Helge Tischler mit ihrer Initiative zur Gründung der KaPhiL! verknüpften. Musikalisch befeuert werden die Musiker durch ihren Chefdirigenten Leo Siberski, der einen enormen Erfahrungshorizont aus allen Bereichen des Musikgeschäfts einbringt.

Violine 1: Markus Menke / Vahram Sardaryan / Wiltrud Menke / Svenja Lippert / Arsen Zorayan / Karoline Ott / Vera Marreck / Ivanna Ilina-Frolikov / Nora Schreckenschläger / Francisco Andrei Valerin Gomez / Hovhannes Partizpanyan / Nele Schmidt Violine 2: Enrique Alejandro Molina Redondo / Katharina Kowalski / Desheng Chen / Anita Swiatek / Hrant Arakelyan / Nele Schmidt / Maike Schmersahl / Ninela Lamaj Bratsche: Kevin Treiber / Lukas Schwengebecher / Aljona Wetrowa / Emilia Stępień / Anatol Markoni / Narine Zakharyan / Hye-Rin Rhee / Petra Marcolin Cello: Tine Schwark / Alonso Urrutia / Noelia Balaguer Sanchis / Alexandra Silina-Zaitsev / Monika Fughe / Natalie Hahn / Cem Cetinkaya Kontrabass: Till Baumann / Alf Brauer / Daniel Tolsdorf / Joanna Makarczuk / Lenard Liebert Flöte: Arevik Khachatryan / Anna Denise Rheinländer / Waldo Ceunen Oboe Johans Camacho Aguirre / Britta Just / Gonzalo Mejia Klarinette: David Arbeiter / Michael Elvermann Fagott: Markus Pfeiff / Sebastian Ludwig di Salvatore Horn: Karl Unger / Radek Zamojski / Juliusz Tkacz / Mana Tabata Trompete: Tobias Hain / Johannes Lugger Posaune: Moritz Löffler / Luka Stankovic / Felix Griese / Helge Tischler Tuba: Diego Armando Hernandez Cardona Schlagwerk: Julian Grebe / Jonathan Göring / Nils Grammerstorf Harfe: Janina Gloger-Albrecht

Der Festspielchor

Ein vielstimmiger, szenisch beweglich agierender Chor gehört zu den Markenzeichen der Eutiner Festspiele. Kein Wunder: Die Freilichtbühne am Großen Eutiner See ist aufgrund ihres natürlichen, offenen Klangraumes der ideale Spielort für Opern mit zahlreichen Solisten und vielen Chorpartien. Bei der Programmgestaltung ist jedes Jahr ein entscheidendes Kriterium, welchen Anteil der Chor in den zur Auswahl stehenden Werken hat. Der Anspruch, den Chor möglichst oft auf der Bühne in Aktion zu erleben, verlangt ein Höchstmaß an stimmlicher Präsenz und homogener Klangfarbe. Diese Anforderungen sind die Richtschnur bei der Besetzung der Stimmlagen im Chor, so dass ein Engagement bei den Eutiner Festspielen traditionell ein Gütesiegel für Chorsänger ist. Ebenso Tradition bei den Festspielen hat die Ergänzung des von Profis und Musikstudenten gebildeten Chors durch Laiensänger aus Eutin und Umgebung. Diese personelle Verbundenheit und das ehrenamtliche Engagement sorgen immer wieder für belebende Impulse rund um die Freilichtbühne. Dieser Extrachor, bei den Festspielen intern Eutiner Chor genannt, beginnt meist schon im Januar mit wöchentlichen Proben für die Partien der kommenden Spielzeit, bevor im Juni die Probenarbeit des gesamten Chors startet. Chorleiterin ist seit 2017 Romely Pfund.

Uta Preisinger / Kristina Struy / Anke Motz / Claudia Jahrke / Sylvia Kölle / Maren Baumeister / Claudia Bohrer-Rodriguez / Astrid Cordes / Anke Ellermann / Sabine Cyrus / Uschi Richert / Maike Werthen / Erwin Groke / Marco Schumann / Dr. Gerhard Lange / Karl-Winfried Bode / Sören Hand / Satoko Koiwa

Profis und Studenten: Lea Bublitz / Jasmin Delfs / Sebastian Malkowski / Juan Vi l lanueva / Jeremy Almeida-Uy / Chiaki Shimoji / Ayleen Gerull / Elisabeth Wöllert / Djordje Papke / Maxim Kurtsberg / Kasimir Krzesinski / Wolf Leichsenring / Jerzey Kwika / Masanori Hatsuse / Kerstin Auerbach / Thomas Bernardy

Hinweis zum historischen Kontext:

Die historischen Texte und Abbildungen dieser Rückschau (bis in die 1950er Jahre) stammen aus den jeweiligen Programmheften und Fotosammlungen und spiegeln ihre Zeit. Sie könnten Begriffe und Darstellungen enthalten, die heute als diskriminierend oder unangemessen gelten. Die Eutiner Festspiele distanzieren sich daher ausdrücklich von solchen Inhalten. Auch die Erwähnung teils umstrittener Persönlichkeiten erfolgt ausschließlich im historischen Zusammenhang. Der digitale Rückblick soll Geschichte transparent machen und zur kritischen Auseinandersetzung mit Sprache, Haltung und Zeitgeschehen anregen. Wo erforderlich, ergänzen wir erläuternde Hinweise. Hinweise auf sachliche Fehler oder notwendige Kontexte nehmen wir gerne unter entgegen.

Impressum

Herausgeber:
seit 2022: Eutiner Festspiele gGmbH
2010-2019: Neue Eutiner Festspiele gGmbH
2000-2010: Eutiner Festspiele gGmbH
1951-1999: Eutiner Sommerspiele GmbH
Alle Gesellschaften sind in die Eutiner Festspiele gGmbH überführt.

Archiverstellung:
Hans-Peter Förster, 23714 Bad Malente
Christian Becker, Eutiner Festspiele

Dank an das Stadtarchiv Eutin, Herrn Jakob Paul Sperrle und an die Eutiner Landesbibliothek, Frau Dr. Betty Brux-Pinkwart.

Vielen Dank allen Freundinnen und Freunden der Festspiele für Materialien und Leihgaben zur Vervollständigung der Übersicht.

Ansprechpartner für Ergänzungen und Rückfragen:
Christian Becker, Marketing

Programmierung:
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Eutiner Festspiele, Juni 2025