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Die Macht des Schicksals

La forza del destino

Leonora di Vergas, die Tochter des Marchese von Calatrava, liebt gegen den Willen ihres Vaters der. Mestizen Alvaro.

Die Macht des Schicksals – La forza del destino

Leonora di Vargas, die Tochter des Marchese von Calatrava, liebt gegen den Willen ihres Vaters den Mestizen Alvaro. Die Liebenden wollen sich heimlich trauen lassen. Im Augenblick der Flucht aus dem väterlichen Palast stößt der Marchese mit dem Liebhaber seiner Tochter zusammen. Um dem Zürnenden waffenlos gegenüberzustehen, wirft Alvaro seine Pistole weg. Beim Aufschlag entlädt sie sich, und die Kugel trifft Calatrava tödlich. Die Liebenden fliehen.

 

Informationen

Die Macht des Schicksals
Originaltitel
La forza del destino (italienisch)
Komponist Giuseppe Verdi
Libretto Francesco Maria Piave

Nach dem spanischen Drama Don Álvaro o la fuerza del sino (1835) von Ángel de Saavedra, Duque de Rivas
Zusätzliche Szenen und Änderungen von Antonio Ghislanzoni für die spätere Fassung

Oper in vier Akten
(italienische Oper / Dramma lirico)
Sprache Italienisch

Zwei Briefe von Giuseppe Verdi

Zwei Briefe von Giuseppe Verdi

aus dem Jahr der Uraufführung von „Macht des Schicksals“

4. März 1869

Ich kann den Artikel in der 'Perseveranza' über die 'Forza del Destino' nicht übel­nehmen und wüsste auch keinen Grund dafür. Wenn Sie außer vielem Lob mir auch einigen Tadel aussprechen zu müssen glaubten, waren Sie voll im Recht und hoben gut daran getan. Sie wissen übrigens, dass ich nie selbst über feindselige Artikel Beschwerde führe, so wie ich für freundliche nie danke (das ist vielleicht nicht richtig). Ich liebe ganz allgemein meine Unabhängigkeit und achte sie durchaus bei andern. Gerade für Ihre Zurückhaltung während meines Aufenthaltes in Mailand bin ich Ihnen so sehr dankbar; denn da Sie notwendigerweise über meine Oper zu schreiben hatten, war es gut, dass kein Händedruck, kein Besuch bei Ihnen oder bei mir Einfluss gehabt hoben konnte. Und was Ihren Artikel angeht, möchte ich Ihnen, da Sie mich fragen, hiermit versichern, dass er mir nicht missfallen hat und mir gar nicht missfallen konnte.

l 0. Oktober 1869

Verehrter Herr Bürgermeister, da es meine Absicht ist, die Pension von jährlich sechshundert Lire, die mir als Ritter des Savoyen-Ordens für Bürgerverdienste noch dem königlichen Dekret vom 23. Juni 1869 zukommt, dem öffentlichen Wohl zu widmen, habe ich mich entschlossen (wobei ich mir vorbehalte, seinerzeit jene endgültige Anordnung zu treffen, die sich auf Grund von Erfahrungen als die beste herausstellen wird), einstweilen die genannte Summe von sechshundert Lire für zwei Prämien von je dreihundert Lire zu bestimmen, die am Ende des nächsten Schul­jahrs 1869/70 zuerkannt werden sollen. Die erste den bedürftigen jungen Mann, der noch den geltenden Schulvorschriften seine Begabung und seinen Fleiß bei der Prüfung im letzten Jahr seiner Gymnasialzeit am deutlichsten nachzuweisen im­stande war. Die zweite dem bedürftigen Mädchen, das in gleicher Weise die Prüfung über das letzte Jahr der Töchterschule in Busseto abgelegt hat.

Ich werde diese sechshundert Lire rechtzeitig in die Gemeindekasse von Busseto einzahlen lassen. Einzelheiten dieser meiner Stiftung überlasse ich völlig den An­ordnungen, die Euer Hochwohlgeboren zusammen mit den Ortsschulbehörden treffen werden. Ich verbleibe Ihr ergebener Diener G. Verdi.