
Jörg Brombacher
Bühnenbild
Jörg Brombacher – Bühnenbild
Jörg Brombacher, in Lörrach geboren, studierte zwischen 1985 und 1991 Kunst bei Franz Erhard Walther, Hermann Nitsch, Olaf Metzel und Joseph Kosuth an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Seit 1991 ist er als freischaffender Künstler in der südlichen Pfalz tätig und wohnhaft. Er ist Mitinitiator des Kunstraums IWKA Karlsruhe, der Kampagne 3000, der Ateliers Hinterm Hauptbahnhof Karlsruhe und des Neuen Kunstraums Karlsruhe in der zeitgenössischen Kunstszene. 1993 erhielt er ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg. 1997 wurde er für seine Kunstprojekte mit dem Preis PP-Qualitätszeichen in Basel ausgezeichnet. Er nahm an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland teil, unter anderem in Basel, Berlin, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Essen, Hamburg, Karlsruhe, Kiel, Linz, Luxemburg, München, Perth, Salzburg, Stuttgart, Sydney und Wien.
Von 2002 bis 2005 war er als Bühnenbildner und Grafiker am Theater der Stadt Heidelberg tätig, 2005/06 übernahm er die Ausstattungsleitung am Theater Halle 7 in München. 2008/09 war er Bühnenbildner und Ausstattungsleiter am Kammertheater Karlsruhe, bevor er von 2009 bis 2017 als Technischer Leiter und Ausstattungsleiter der Luisenburg Festspiele Wunsiedel arbeitete. Seit 2019 entwirft er die Bühnenbilder für die Eutiner Festspiele und übernahm 2021 zusätzlich die technische Leitung. Dort gestaltete er unter anderem die Bühnenbilder für die Musicals Kiss Me, Kate (2019), Cabaret (2021), La Cage aux Folles (2022), Jesus Christ Superstar (2024) sowie für die Opern Ein Maskenball (2019), La Bohème (2021), Madama Butterfly (2022), Der Freischütz (2024). Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine klare, oft bildhaft erzählende Ästhetik aus, die den Raum dramaturgisch prägt und den Inszenierungen eine einzigartige visuelle Identität verleiht.