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Gemeinsame Sache fürs Eutiner Kulturleben

aus: der Reporter von aj

Für die Eutiner Festspiele und das Schloss war die Zeit reif und die Früchte dieser Zusammenarbeit dürften nicht nur ausgewiesenen Kulturgourmets schmecken. Wer in dieser Spielzeit ein Ticket für eine Aufführung der Sommeroper erwirbt, kann damit das Schloss zum ermäßigten Preis von 6 Euro besichtigen.

Das Angebot gilt unabhängig davon, ob das Musical „Kiss me, Kate“, die Oper „Ein Maskenball“, das Singspiel „Abu Hassan“ oder der Gala-Abend besucht werden: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es eine Reihe von Gästen gab, die aus dem Opernbesuch einen Eutin-Aufenthalt mit Schlossbesuch gemacht haben“, berichtete Brigitta Herrmann, geschäftsführender Vorstand der Schlossstiftung. Kaufen, auch das ist neu, kann man die Eintrittskarten ab Dienstag, dem 14. Mai auch direkt im Schloss-Shop.

Mit Verdis „Maskenball“ kommt zudem inhaltlich eine besondere Beziehung zwischen Schloss und Freiluftoper ins Spiel: Der Schwedenkönig Gustav III ist nämlich nicht nur die tragische Hauptfigur des Werkes. Der gemeuchelte Monarch gehört auch zu den Höhepunkten der „Mörderischen Führung“, die seit 2017 auf dem Schlossprogramm steht.

Gustav war ein Spross des Hauses Schleswig-Holstein-Gottorf und hat damit, auch wenn er nie leibhaftig in Eutin war, einen Bezug zum historischen Gemäuer. Da ist es naheliegend, jeweils drei Stunden vor den Aufführungen von „Ein Maskenball“ zur „Mörderischen Führung“ zu bitten und dabei Intendantin Dominique Caron Gelegenheit zu geben für einen gedachten Brückenschlag durch den Schlossgarten hin zur Bühne. Am 13. Juli und am 3. August jeweils um 17 Uhr sowie am 19. und 26. Juli und am 9. und 22. August jeweils um 16 Uhr übernimmt sie an der Seite von Schloss-Mitarbeiterin Ulrike Unger für eine Viertelstunde die Rolle der Schlossführerin: „Es ist schön, dass der König unseres Festspiel-Sommer auch hier präsent ist“, so die Regisseur der „Maskenball“-Inszenierung. Für Falk Herzog ist das Miteinander der großen Eutiner Kultur-Akteure, das nicht als Eintagsfliege angelegt ist, ein Schritt aus dem Kleinklein hin zu einem Gesamterlebnis in der Stadt: „Es geht darum, Menschen für Kultur zu begeistern. Denn das ist das Pfund, mit dem Eutin wuchern kann!“, konstatiert der Geschäftsführer der Festspiele.

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