Wie schade: Die Eutiner Festspiele müssen aufgrund der Corona-Krise alle Vorstellungen der Saison 2020 absagen.  Mehr erfahren

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Warum die Aufführungen nicht verschoben werden können

Für den neuen Spielplan im kommenden Jahr sind mehrere Gründe ausschlaggebend.

Der erste hat direkt mit der Geschichte unserer Stammoper „Der Freischütz“ zu tun. Unter der Leitung des Komponisten Carl Maria von Weber wurde dieses Werk im Juni 1821 im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt uraufgeführt – 200 Jahre später fühlen wir uns traditionsbewusst verpflichtet, zu diesem Jubiläum eine attraktive Inszenierung der Oper „Der Freischütz“ zu zeigen.

So wie unsere Saisonplanung für 2021 im Bereich Oper durch das „Freischütz“-Jubiläum bestimmt wird, gibt es für Musicals bindende Vorgaben durch die Urheberrechte. Die werden in der Regel von Verlagen wahrgenommen und sind gerade im Fall von Bernsteins „West Side Story“ sehr begehrt. Wir haben uns seit Ende 2017 um die Genehmigung bemüht, das Musical in Eutin zeigen zu dürfen. Endlich haben wir die Zusage für 2021 erhalten – dieses mühevoll erreichte Aufführungsrecht wollen wir gerne nutzen. Denn es ist nicht gesagt, dass wir ein Jahr später wieder fest damit rechnen können.

Auch bei „Ein Käfig voller Narren“ müssen wir über die Rechte für eine neue Saison frisch verhandeln. Sollte das für eine der kommenden Spielzeiten klappen, würden wir auch „Madama Butterfly“ gerne wieder mit ins Programm nehmen. Erstens war die Nachfrage für beide Stücke vielversprechend, zweitens sind die Bühnenbilder für beide Werke aufeinander abgestimmt und nahezu fertig produziert. Doch für „Freischütz“ oder „West Side Story“ würden sie nicht passen, für diese Stücke muss ein gänzlich anderer Kulissenbau konzipiert werden.

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