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Klug investiert

„Die Eutiner Festspiele kommen gut voran auf dem Weg, ihr Publikum frisch zu erobern und sich für die Zukunft fit zu machen.“ Dieses positive Fazit zog der Landtagsabgeordnete Tim Brockmann (CDU) nach einem Informationsbesuch in der Opernscheune. Er sehe mit Zufriedenheit, dass diese Entwicklung durch die vom Landtag beschlossene Erhöhung der Landesförderung erkennbar unterstützt werde.

Renovierte Stühle für die Musiker und eine neue Akustikplane für den Orchestergraben gehören zu den Investitionen. Landtagsabgeordneter Tim Brockmann (2.v.r.), Dirigentin Romely Pfund (l.), Geschäftsführer Falk Herzog, Intendantin Dominique Caron.

Für diese Aufstockung der jährlichen Landesmittel von 80000 auf 125000 Euro hatte sich der CDU-Politiker aus Preetz bei den Haushaltsberatungen in den Koalitionsfraktionen persönlich eingesetzt und mit der kulturellen Bedeutung der Festspiele weit über die Region hinaus begründet. In Eutin ließ sich Brockmann am Montag von Festspiele-Geschäftsführer Falk Herzog und Intendantin Dominique Caron über den aktuellen Stand der Vorbereitungen auf die 68. Spielzeit unterrichten. Dabei stellten ihm die Festspiele-Verantwortlichen auch Investitionen für die Freilichtbühne vor. Neben Anschaffungen zur Modernisierung von Licht- und Tontechnik hat auch der Orchestergraben eine neue Abdeckung erhalten; eine maßgefertigte Akustikplane soll Musiker und Instrumente vor Feuchtigkeit schützen, zugleich aber den Orchesterklang sich wirkungsvoll entfalten lassen.

Auch die Stühle für die Musiker sehen aus wie neu. Geschäftsführer Falk Herzog erläuterte: „Das Gestühl ist über 40 Jahre alt und teils auch wetterbedingt sehr strapaziert worden. Da dieses Modell von einer renommierten Firma als Standard für Orchester weiterhin hergestellt wird, haben wir die alten Gestelle aufarbeiten und daran die original neu gelieferten Lehnen und Sitzflächen montieren lassen. Wir sind froh, dass diese von den Musikern immer wieder jetzt möglich wurde und der Orchestergraben nun wieder gut ausgestattet ist.“

Ein weiteres Themenfeld betraf das verstärkte Marketing der Festspiele. Neben der Einbeziehung regionaler Anbieter für die Gastronomie und einem neuen Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit erweist sich vor allem der Einstieg in den Online-Verkauf von Karten als dicker Pluspunkt. „Wir sind sehr zufrieden mit der aktuellen Buchungslage. Viele Kunden nutzen jetzt die Möglichkeit, ihre Kartenwünsche direkt auf unserer Internetseite zu erfüllen“, sagte Falk Herzog.

Tim Brockmann äußerte sich optimistisch, dass angesichts der regen Nachfrage die Festspiele in diesem Jahr ihre wirtschaftlichen Ziele erreichen können. Das untermauere die politische Entscheidung, ihnen für die Zukunftssicherung den notwendigen finanziellen Rückhalt zu geben. Tim Brockmann wörtlich: „Mein Besuch hat mir gezeigt, dass es eine gute und richtige Entscheidung gewesen ist, die Landesförderung zu erhöhen. Das zusätzliche Geld wurde verantwortungsvoll und klug investiert. Schon jetzt freue ich mich sehr auf meinen Besuch von „La Traviata“ und gespannt, wie die Neuanschaffungen in der Praxis wirken.“

NEF

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