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Große Chance für Eutin

Eine enorme Entwicklungschance sehen die Eutiner Festspiele in dem preisgekrönten Entwurf für den Neubau der Tribüne.

Festspiele-Mitarbeiterin Kerstin Gradert hält das Modell in Händen, das Vorbild sein soll für den Neubau der Tribüne am Großen Eutiner See. Die Pläne sind jetzt im Gastro-Pavillon der Festspiele ausgestellt. Foto: EFS
Festspiele-Mitarbeiterin Kerstin Gradert hält das Modell in Händen, das Vorbild sein soll für den Neubau der Tribüne am Großen Eutiner See. Die Pläne sind jetzt im Gastro-Pavillon der Festspiele ausgestellt. Foto: EFS

„Diese elegante Planung ist sehr vielversprechend für alle Ansprüche des Kulturstandortes Eutin. Sie kann noch mehr entspannendes Flair in den Schlossgarten bringen, ein echter Zugewinn auch für Eutins landschaftlichen Erlebnisreichtum“, erklärt Geschäftsführer Falk Herzog.

Der Festspiele-Chef gehörte zu den 13 Sach- und Fachpreisrichtern, die über die sechs beim Architekten-Wettbewerb eingereichten Entwürfe zu urteilen hatten. Nach Herzogs Worten hat die Jury sehr intensiv über Vor- und Nachteile der Planungen diskutiert, einerseits die Bühnenveranstaltungen betreffend, andererseits auch die Außenwirkung auf den unter Denkmalschutz stehenden Schlossgarten bedenkend.

Herzog: „Ich bin sehr froh, dass am Ende ein klares Votum zugunsten des Entwurfs von Professor Moths erfolgte. Er war auch mein Favorit. Ich bin optimistisch, dass dieser Bau unseren bühnentechnischen Anforderungen gerecht wird und zugleich auch außerhalb der Festspielsaison attraktiv wirken wird. Besonders die damit wieder mögliche Erlebbarkeit des Seeufers für Besucher und Spaziergänger spricht für sich. Genau das verlangt ja auch die Gartendenkmalpflege von dem Projekt.“

Aus Sicht der Festspiele ist jetzt die Stadt als Projektträgerin gefordert, zügig die nächsten Entscheidungen auf dem Weg zum Neubau zu treffen. Herzog bot erneut dabei jede mögliche Unterstützung an. „Wir sind existentiell abhängig von diesem Vorhaben. Die Pläne für unser Programm in den nächsten Jahren setzen fest darauf, dass wir im Sommer 2023 die neue Tribüne mit Aufführungen der ‚West Side Story“ und unseres Stammwerkes ‚Der Freischütz“ eröffnen können“, betonte der Geschäftsführer.

Die Zusammenarbeit der Festspiele mit der Stadt macht eine öffentliche Ausstellung der sechs Entwürfe möglich, über die das Preisgericht unter Vorsitz des Präsidenten der Architektenkammer Schleswig-Holstein, Uwe Schlüter, am 1. Februar zu entscheiden hatte. Diese Planungsvorschläge sind jetzt in den Schaufenstern des Gastro-Pavillons an der Opernscheune zu sehen.

Der ehrgeizige Zeitplan im Rathaus sieht die Realisierung des Tribünenneubaus bis Juli 2023 vor. Daran sind auch die bisher erreichten Finanzzusagen des Bundes geknüpft. Wie berichtet, steuert der Bund 5,5 Millionen Euro bei, der Eigenanteil der Stadt beträgt 610.000 Euro. Das Land hat bislang 300.000 Euro in Aussicht gestellt.

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