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Geldsegen aus Berlin

aus: SHZ-Online von Achim Krauskopf

Durchbruch für die Eutiner Festspiele: Bund gibt 5,5 Millionen Euro für neue Tribüne. Die Aufstockung der Förderung ermöglicht dringend nötigen Tribünen-Neubau für insgesamt 6,1 Millionen Euro.

Große Reparaturen gehören bald der Vergangenheit an – wir können eine neue Tribüne bauen!
Große Reparaturen gehören bald der Vergangenheit an – wir können eine neue Tribüne bauen!

Eutin/Berlin | Eine kleine Sensation und eine gute Nachricht war eine Mitteilung, die am Mittwoch um 14 Uhr der Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens (CDU) aus Berlin übermittelte: Die Stadt Eutin bekommt für den Bau einer neuen Tribüne im Schlossgarten weitere 3,9 Millionen Euro. Die Aufstockung der Förderung ermöglicht dringend nötigen Tribünen-Neubau für insgesamt 6,1 Millionen Euro.

Damit bekommen die Festspiele die dringend erhoffte Planungssicherheit. Ein Tribünen-Neubau lässt sich kaum noch aufschieben, verschlingt doch die jährliche Erhaltung der 44 Jahre alten Zuschauerränge jährlich 70.000 Euro. 1,6 Millionen Euro waren für die Eutiner Freilichtoper bereits aus Berlin bereitgestellt worden. Mit 610.000 Euro, die von der Stadtvertretung bewilligt worden sind, stehen nun 6,1 Millionen Euro bereit – genau die Summe, mit der beim Neubau einer 1800 Sitze fassenden, neuen Zuschauertribüne kalkuliert worden war.

Dank an den Bundestagsabgeordneten Ingo Gädechens
Falk Herzog, der Geschäftsführer der Eutiner Festspiele, war begeistert: „Das ist natürlich ganz toll, und wir freuen uns. Ingo Gädechens hat sich da wirklich eingesetzt,“ war seine erste Reaktion im Gespräch mit dem sh:z. Die anvisierten Baukosten für eine neue Tribüne seien damit finanziert. Er sei optimistisch, dass sich auch noch Land und Kreis an dem Projekt beteiligten. Das Land hatte am 24. Januar aus dem Haushaltsüberschuss des Jahres 2019 eine Summe von 300.000 Euro für die Eutiner Oper abgezweigt. Die Nachricht aus Berlin versetze die Stadt als Eigentümerin der Festspieltribüne und die Festspiele in die angenehme Lage, über den Umfang der Tribünenerneuerung nachzudenken. Damit könne vielleicht auch eine mobile Überdachung gebaut werden.

Lob für den Mut der Stadtvertreter
Falk Herzog betonte, dass neben dem Einsatz von Ingo Gädechens für die Eutiner Festspiele auch den Eutiner Stadtvertretern ein großer Dank gebühre: Sie hätten Mut bewiesen und einstimmig beschlossen, einen rechnerischen Anteil von zehn Prozent, also 610.000 Euro, bereit zu stellen, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch viele Finanzierungsfragen offen gewesen seien. „Da haben die Stadtvertreter Mut bewiesen und uns schon einen Vorschuss gewährt. das ist super, dass sie auf ganz breiter Basis dieses Projekt unterstützt haben.“ Zur zeitlich möglichen Realisierung eines Tribünenneubaus sagte Falk, dass er noch nicht alle mit der Bundesförderung verbundenen Vorgaben kenne. Wenn diese es zuließen, würde er am liebsten im kommenden Jahr mit dem Bau beginnen. Realistisch sei aber 2022, da Programmplanung für 2021 bereits fertig sei.

Eins darf nicht passieren: Dass eine Spielsaison wegen der Bauarbeiten ausfällt. Falk Herzog, Festspiele-Geschäftsführer

Wahrscheinlich werde es sinnvoll sein, die Saisonpläne an die Baupläne anzupassen: Zum Beispiel die Spielsaison im Jahr 2022 einen halben Monat früher zu beginnen und im Jahr 2023 einen halben Monat später anzufangen, damit das Fenster für die Bauarbeiten erweitert werde. Herzog betont: „Eins darf nicht passieren: Dass eine Spielsaison wegen der Bauarbeiten ausfällt.“

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