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Festspiele erfreut über klares Ja zum Tribünenbau

Die Stadt Eutin treibt den Neubau einer Tribüne im Schlossgarten voran. Mit großer Mehrheit haben die Stadtvertreter am Mittwoch der Mitfinanzierung des Vorhabens zugestimmt, ausdrücklich wurde dabei von mehreren Fraktionen ihre volle Unterstützung für die Eutiner Festspiele erklärt.

Die Stadt muss zehn Prozent des mit 6,1 Millionen Euro veranschlagten Neubaus tragen, für den großen Rest sollen Fördergelder eingeworben werden. Der Bund hat bereits 1,6 Millionen Euro zugesagt, jetzt hofft man in Eutin auf entsprechende Erklärungen anderer Fördergeber und blickt dabei vor allem auf Land und Kreis.

Bei den Eutiner Festspielen hat die Entscheidung der Stadtvertretung große Freude ausgelöst. Geschäftsführer Falk Herzog: „Wir sind froh, dass die Stadtvertreter Kurs halten und die von ihnen im September 2018 einstimmig angestoßene Planung für den Neubau der Tribüne jetzt mit den entsprechenden Finanzmitteln ausstatten. Das ist angesichts der Fülle an teuren Investitionen für die Stadt alles andere als selbstverständlich, um so dankbarer sind wir den Stadtvertretern für ihre breite Unterstützung des Projektes. Damit geben sie uns zugleich die notwendige Planungssicherheit für die künftigen Spielzeiten.“

Dieses klare Signal sei aus Sicht der Festspiele auch wichtig für die Gewinnung weiterer Fördermittel, vom Land ebenso wie von anderen staatlichen Ebenen. Herzog kündigte an, dass die Festspiele selber nach weiteren Wegen zur Finanzierung des Projektes suchen. „Der Neubau ist eine Aufgabe der Stadt als Eigentümerin der Tribüne. Aber die Festspiele sind die Hauptnutzer und wollen jetzt alles ihnen Mögliche unternehmen, der Stadt bei der Realisierung zu helfen. Wir sind hoffnungsvoll, dafür auch von privater Seite Unterstützung einwerben zu können. Die Hauptverantwortung zur Finanzierung des Neubaus liegt aber bei der Politik.“

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